Umsetzung in der Lehre

Barrierefreiheit in der Lehre kann für jeden Bedarf etwas anderes bedeuten: neben organisatorischen Aspekten bei Prüfungen und Lehrveranstaltungen, gehören dazu einige rechtliche Grundlagen, räumliche/zeitliche Rahmenbedingungen, Flexibilität bei der Art der Leistungserbringung und Anwesenheit oder die Zusammenarbeit mit anderen Stellen und/oder Unterstützer*innen. Barrierefreie Lehre kann auch durch technisches Equipment realisiert und durch bestimmte Techniken und Formate bei Vorträgen und Lehr-/Lernunterlagen konkret und individuell angepasst gestaltet werden.

Individuelle Bedarfe einbauen

Um einzelnen Studierenden mit Beeinträchtigungen ihr Recht auf Teilhabe und Chancengleichheit zu ermöglichen, sollte barrierefreie Lehre individuellem Bedarf durch verschiedene Techniken entsprechen.

Meist wirken sich inklusive Maßnahmen für alle LV-/Prüfungsteilnehmenden positiv aus und sind oft ohne Nachweis oder großen Aufwand umsetzbar. Zum Beispiel profitieren auch andere Personen, als nur jene mit Hörbeeinträchtigung, davon, wenn der Vortrag gut zu hören ist. Die Nutzung eines Mikrofons ist in den meisten Fällen beispielsweise keine Schwierigkeit.

An der Universität Wien geschieht die Umsetzung barrierefreier Lehre und Prüfungen in erster Linie durch Lehrende/Prüfende selbst. Dies hängt nicht zuletzt mit der fachlichen Expertise oder der standortspezifischen Infrastruktur zusammen, die in keiner zentralen Organisationseinheit gleichwertig zur Verfügung steht. Wenn unzumutbarer Mehraufwand befürchtet wird oder zusätzliche Ressourcen gebraucht werden, ist die Studienprogrammleitung die nächsthöhere Ansprechstelle.

Auch das Team Barrierefrei berät Sie inhaltlich gerne.

Wie machen Sie Ihre Lehrveranstaltung barrierefrei(er)?

Foto Tafelschreiben

Tipps und Tricks, wie man die Lehre barrierefrei(er) gestalten kann, finden Sie auf diesen Unterseiten. (c) Barbara Mair